Mein Herzweg

„Wer mit sich selbst in Frieden lebt, kommt nicht in Versuchung, anderen den Krieg zu erklären.“ herzwegfahnderin_lydia_ulke_foag_portrait2
Ernst Ferstl

Ja, wer mit sich selbst in Frieden lebt, läuft weniger Gefahr, seinen Herzweg zu verlieren und sich in Kriege verwickeln zu lassen.
Wo sind Ihre persönlichen Kriege? Ein Streit, eine Missgunst, eine Unzufriedenheit, eine Angst, …….
Mein Name ist Lydia Ulke-Foag. Ich bin Herzwegfahnderin, 50 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Töchter im Teenageralter.
Dass jeder Mensch mit sich selbst in Frieden leben kann, nach seinen eigenen Wünschen, Vorstellungen und Möglichkeiten, war schon immer mein Traum. Hierbei unterstützte ich immer meine SchülerInnen, dies war und ist die Grundlage meiner verschiedenen Ehrenämter, aber auch die Basis für 27 Jahre Partnerschaft mit meinem Mann, und ich habe stets versucht, meine Töchter nach diesem Credo zu erziehen.
Und dann kam der Moment, an dem ich feststellen musste, dass ich mich selbst vergessen hatte.

Wie ich zur Herzwegfahndung kam
Am 12. Dezember 2013 kurz nach 12 Uhr mittags blieb die Welt stehen. Zumindest meine Welt. Ich saß in der Radiologie eines Krankenhauses und bekam die Diagnose Brustkrebs. An diesem Tag habe ich geweint. Am zweiten Tag war ich völlig erstarrt und lag nur auf dem Sofa. Am dritten Tag dann dachte ich, also gut, auf in den Kampf, was muss ich tun!
Geholfen haben mir bei der Heilung – neben Chemotherapie, Operation, Bestrahlung und die Unterstützung meiner Familie – Gespräche mit anderen Betroffenen, Meditation und Energiearbeit.
Von Anfang an war mir aber auch klar, dass ich in meinem Leben etwas ändern musste. Also fing ich an, Pläne zu machen für die Zeit nach der Krankheit. Denn meine Frage war nicht „warum trifft es mich?“, sondern „warum trifft es mich jetzt?“. Krankheit war und ist für mich eine Botschaft des Körpers, wenn die Seele es nicht mehr schafft. So entstand meine Idee der Herzwegfahndung.
Letztendlich verdanke ich meiner Krebserkrankung, dass ich mich endlich aufgemacht habe, meinen persönlichen Herzweg zu gehen.

Und jetzt?
Heute bin ich gesund. Ich bin der Lage, meinen Weg zu gehen, und  andere darin zu unterstützen, ihren zu finden und zu gehen.
Haben Sie sich oder einen Teil von Ihnen verloren? Sind Sie bereit dafür, es wiederzufinden? Meine herzliche Bitte: Tun Sie es, bevor Sie Schaden nehmen!

Wer noch mehr über mich erfahren möchte:
Es gibt ein Interview mit mir, das Christina Bolte geführt hat. Anzuhören ist es auf ihrer Podcastseite.


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Werdegang