Huch – ich habe ein Bilderblogstöckchen gefangen

Angefangen hat es mit einer Idee von Gitte Härter. Blogstöckchen sind normalerweise Fragen, die von einem Blog zum nächsten weitergegeben werden. Bei diesem Bilderblogstöckchen sind es drei Bilder von Gitte, die weitergegeben werden, und von denen man mindestens eines in irgendweiner Form verwenden soll. Mein Stöckchen wurde mir von der zauberhaften Sabine Dinkel zugeworfen (ich kenne Sabine nicht persönlich, aber sie ist garantiert zauberhaft!).
Mir hat gleich der Luftballon gefallen. Ein knallroter Luftballon, der so frei und leicht schwebt.
Apropos, wissen Sie, wie sie mit diesem roten Luftballon ihren Gedankenmüll loswerden können? Nein? Wollen sie es probieren? Na, dann los!

Herzwegfahnderin Blog Gedankenmüll Luftballon Bild

Man braucht:

  • Sich selbst – hat man ja dabei
  • Gedankenmüll – hat man leider auch meist dabei
  • einen roten Luftballon – braucht man nur im Kopf
  • man kann also anfangen

 

 

Gedankenmüll ist alles in ihrem Kopf, was sie nicht mehr brauchen. Energieraubende Gedankenkarussells, die sich drehen und drehen und drehen …. Und das, obwohl die Situation schon längst vorbei und nicht mehr zu ändern ist. Oder die Person, um die es geht, schon lange Geschichte ist. Oder es handelt sich um Glaubenssätze, die vielleicht einmal sinnvoll waren, aber nicht mehr gelten – oder tatsächlich nie gegolten haben.

Suchen sich sich einen ruhigen, bequemen Ort, wo sie möglichst für die nächsten 10 Minuten auf keinen Fall gestört werden. Wenn sie dann geübt sind, können sie diese kleine Meditation überall machen, sogar in der U-Bahn oder auf der Toilette. Setzen oder legen sie sich hin. Beine und Füße nebeneinander, Hände in den Schoß bzw. neben den Körper. Atmen sie ein paar mal bewusst ein und aus. Schließen sie dann die Augen.Sketch165211810

Jetzt denken sie kurz an ihren Gedankenabfall. Aber Vorsicht, wirklich nur kurz, nicht sich darin verlieren! Nun stellen sie sich einen knallroten Luftballon vor und stopfen den gesamten Gedankenwust hinein. Dann pusten sie den Ballon auf, machen einen Knoten rein und binden, wenn sie mögen, noch einen Faden dran. Verabschieden sie sich von diesen Gedanken und diesem Ballon. Waren die Gedanken irgendwann einmal nützlich, bedanken sie sich bei ihnen.

Und jetzt lassen sie den Luftballon einfach los. Schauen sie ihm nach. Beobachten sie wie er höher und weiter hinaufsteigt. Immer kleiner und kleiner wird er. Sie gucken ihm solange nach, bis er tatsächlich ganz verschwunden ist.

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Bleiben sie noch etwas in ihrer Position. Achten sie auf ihren Atem. Sie müssen sonst nichts weiter tun.
Dann räkeln und dehnen sie sich. Grunzen, brummen oder seufzen sie (in der U-Bahn eher nicht!). Öffnen sie ihre Augen. Sie sind wieder ganz im Hier und Jetzt.
Wie bei allen Übungen gilt: Je öfter man trainiert, desto einfacher fällt es einem und umso nachhhaltiger wird das Ergebnis!